Wasserstoff

Die Zeichen bei Wasserstoff sind eindeutig. Das Interesse und die gestarteten Initiativen bei bspw. Herstellern von klassischen Verbrennungsmotoren, Gassektor, Chemiekonzernen hat an enorme Dynamik zugenommen. Das Potenzial in Wasserstoff wird in der Dekarbonisierung, als Substitut für klassische nicht regenerativer Energieträger, im Einsatz von chemischen und industriellen Prozessen, als Speichermedium oder auch im Zuge der Sektorenkopplung gesehen. In der aktuellen Phase, in welcher wir uns befinden, werden unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten ausgelotet und der Bedarf an Wasserstoff sowie dessen individuelle Grenzkosten ermittelt. Grundpfeiler dieser Initiativen ist es einen soliden Business Case aufzusetzen, mit oder ohne eine Förderung, in dem alle zentrale Einflussparameter aufgenommen werden. Zusätzlich wird die generelle Machbarkeit in Pilotprojekten ausgelotet. Wie muss bspw. eine Gasleitung beschaffen sein, um eine gewisse Beimischung an Wasserstoff zu ermöglichen. Noch weisen jedoch die prognostizierten Absatzmengen und möglichen Grenzkosten eine hohe Sensitivität auf. Wir bei CARNEADES sehen die Komplexität bei den neuen Geschäftsmodellen in Bereich Wasserstoff durch:

  1. Unterschiedliche Marktteilnehmer unterschiedlicher erster Sektoren müssen zusammenarbeiten
  2. In der aktuellen Phase spielt eine Förderung und dessen Aktivierung eine zentrale Komponente und
  3. Berücksichtigung der individuellen Standortbedingungen (bspw. nähe zu Energieerzeugungsanlagen).

Wir haben Erfahrung in dem Aufsetzen und dem Betrieb von Special Purpose Vehicles (SPV), der kommerziellen und rechtlichen Bewertung von Geschäftsmodellen, um ihre Initiativen und Projekte aufzusetzen, zu gestalten oder auch nur um sie aus einem frischen Blickwinkel zu bewerten.